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00Erläuterung zur Anlage

00Der Künstler Torsten Freche gestaltete unter Berücksichtigung
00der vorhanden räumlichen Situation ein zweiteiliges Ensemble
00aus Natursteinelementen. Die fünf Grabstellen sind durch eine 00Fuge aus Edelstahlbändern eingefriedet, somit werden ihre 00unterschiedlichen Flächenmaße kenntlich gemacht. Diesen 00Rechteckformen sind fünf Natursteinquader nachempfunden. Die 00Stelen tragen Bronzetafeln, auf denen die Namen der Opfer 00angeführt sind. Die Schriftzüge mit Geburts- und Sterbedatum 00sollen so angeordnet werden, dass sie in der Silhouette die 00Buchstaben des Wortes "WARUM" ergeben. Den fünf 00unterschiedlichen Stelen werden diagonal sieben Stelen im 00einheitlichen Format gegenüber gestellt. Sie tragen vertikal die 00Schriftzüge der Worte "MOTIV", "EHRUNG", "MAHNUNG", 00"ERINNERUNG", "NACHRUF", "TRAUER" und "OPFER". Durch 00die horizontale Aneinanderreihung dieser Begriffe ergibt sich aus 00den etwas größeren Anfangsbuchstaben das Wort: "MEMENTO"
00- der lateinische Ausdruck für "GEDENKEN". Im Mittelpunkt der 00Anlage wird die Silhouette einer zapfenförmigen Konifere eine 00brennende Kerze assoziieren. Der teils offene, teils
00geschlossene Charakter der Anlage bietet Raum für öffentliche 00Gedenkveranstaltungen und Raum zum individuellen Gedenken. 00Sitzgelegenheiten im Zentrum stehen dann zur inneren Einkehr
00zu Verfügung.


00Anliegen

00Die Errichtung einer Kriegsgräberanlage auf dem Stadtfriedhof in 00Eilenburg. Mit dieser seit langem geplanten Maßnahme sollen
00die Opfer des Beschusses der Stadt Eilenburg vom April 1945 00geehrt und vor dem Vergessen bewahrt werden. In der 00Kriegsgräberanlage wurden überwiegend zivile Opfer des 00Artilleriebeschusses amerikanischer Einheiten zur Erzwingung
00der Kapitulation bestattet.


00weitere Informationen auf der Webseite der Stadt Eilenburg

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